Scope veröffentlicht erste Ratings 
 
Im Rahmen der Analyse und Identifizierung von VV-Fonds hat Scope Analysis die ersten Ratings veröffentlicht:

Der PEH Empire und der PEH Strategie Flexibel wurden beide mit vier von fünf Sternen bewertet. Damit wird beiden Fonds eine hohe, deutlich über dem Marktstandard liegende Qualität bescheinigt. Besonders wurde die erfolgreiche Risikobegrenzung und die ausgezeichnete Liquidität hervorgehoben.

Zum Ratingbericht des PEH Empire >>
Zum Ratingbericht des PEH Strategie Flexibel >>

Ebenso hat Scope Analysis die drei Fonds der "Gothaer Comfort"-Gruppe mit jeweils vier von fünf Sternen bewertet. Insbesondere die hohe Fachexpertise des Fondsmanagements und das stringente Risikomanagement konnten im Ratingprozess überzeugen.

Zum Ratingbericht des Gothaer Comfort Ertrag >>
Zum Ratingbericht des Gothaer Comfort Dynamik >>
Zum Ratingbericht des Gothaer Comfort Balance >>

Quelle: www.scope-analysis.de




Klaus-Dieter Erdmann im Interview 

Klaus-Dieter Erdmann im Interview mit Herrn Dr. Bernhard Jünemann zu den MMD-Strategieportfolios.

Sehen Sie hier das Video >>
 
(Quelle: www.condor-versicherungen.de)











Cash.Special VV-Fonds 2012 "Weniger Risiko, mehr Rendite"
 Laden Sie sich das Heft kostenlos als pdf herunter (Quelle: www.cash-online.de) >>




Norbert Neunhoeffer wird zum 1. Januar 2012 in die Geschäftsführung der MMD Multi Manager GmbH berufen 

Norbert Neunhoeffer wird zum 1. Januar 2012 in die Geschäftsführung der MMD Multi Manager GmbH berufen. Er wird für die Bereiche Analyse und Research zuständig sein. Er übernimmt künftig unter anderem den Ausbau der Datenbank für vermögensverwaltend gemanagte Fonds (VV-Fonds), den Bereich der quantitativen Fondsanalyse und die Verwaltung der institutionellen MMD-Strategieportfolios und der MMD-Mandate. Neunhoeffer kommt aus der Finanzberatung und hat über viele Jahre hinweg die eigene Dachfondsdatenbank und das Informationsportal VisioFund aufgebaut.







 

Scope Award 2011
 
Am 1. Dezember 2011 wurden in Berlin zum siebten Mal die Scope Investment Awards verliehen. Die Besten der Branche wurden in den Hauptkategorien "Offene Imobilienfonds", "Geschlossene Fonds", "Investmentfonds", "Zertifikate" und "Special Awards" ausgezeichnet. Ausschlaggebend für die Entscheidung der Jury waren dabei fünf Kriterien: Produktqualität, Transparenz, Kontinuität, Innovationskraft und strategischer Weitblick.

Erstmals vergab Scope einen Investment Award für den besten Anbieter im Bereich Vermögensverwaltender Fonds. Der Anleihemanager BANTLEON wurde als "Bester Emittent im Segment Vermögensverwaltende Fonds" ausgezeichnet.

In der Begründung durch die Scope Jury heißt es:
"Der Gewinner in der Kategorie "Vermögensverwaltende Fonds" könnte mit Fug und Recht als "Mr. Kapitalerhalt" bezeichnet werden. Dem Preisträger ist es in den vergangenen Jahren aber nicht nur gelungen, die Auswirkungen von Börsenturbulenzen auf die von ihm verwalteten Fondsvermögen zu minimieren. Er hat darüber hinaus auch attraktive Renditen für seine Anleger erzielt. Seit mehr als zwei Jahrzehnten ist der Award Gewinner in diesem Markt aktiv. Übrigens hat er auch maßgeblich daran mitgewirkt, dass sich Vermögensverwaltende Fonds als eigene Anlageklasse etablieren konnten.“

Die Auszeichnung wurde von Laudator Klaus-Dieter Erdmann, Geschäftsführer der MMD Multi Manager GmbH, übergeben.

 
 
 
Fondstausch MMD-Mandat Alternativ
 
Der HSBC GIF Global Macro M1C konnte unter Berücksichtigung des Marktumfeldes seiner Zielsetzung der Erzielung von absoluten Erträgen nicht gerecht werden und zur Portfoliostabilisierung beitragen.
Daher hat die MMD Multi Manager GmbH folgenden Fondstausch per 06.12.2011 vorgenommen:

HSBC GIF Global Macro M1C (LU0298502328)

wird ersetzt durch

von der Heydt Kersten Invest – Accura AF1 A (LU0401461305)

Das Fondsmanagement des Accura AF1 verfolgt mit dem speziellen Timing-Ansatz eine Investmentstrategie, die das Portfolio hervorragend stabilisiert und zur Diversifikation über „Köpfe“ und „Stile“ beiträgt.
Die Expertise des Fondsmanagements sowie die Funktionalität der Investmentstrategie werden insbesondere durch die quantitativen Kennzahlen und Ergebnisse unterstützt.



MMD-Condor - Rentenversicherung mit VV-Fonds
 
Die MMD Multi Manager GmbH ergänzt ab sofort exklusiv das Condor Fondsangebot mit 3 neuen Strategieportfolios – ohne zusätzliche Kosten.
 
Weitere Informationen erhalten Sie hier >>
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
MMD-Premiumpartner

Wir haben uns das Ziel gesetzt, die Akzeptanz und Transparenz von vermögensverwaltend gemanagten Fonds zu fördern. Auch soll die Wahrnehmung von VV-Fonds als eigenständige Kategorie verbessert werden. Diese Ziele werden jetzt von einer Gruppe ausgewählter Premium-Partnern mit einem nachgewiesenen guten Track-Record unterstützt, die sich mit unseren Zielen identifizieren und die anlegerorientierte Kommunikation und Information ebenso fördern.

Gemeinsam mit den Premium-Partnern wollen wir die Plattform „mmd-forum.de“ kontinuierlich erweitern und pflegen, um diese zu einer zentralen, anbieter- und produktunabhängigen Anlaufstelle interessierter Anleger, professioneller Berater und Vermögensverwalter um das Thema VV-Fonds auszubauen. Weitere Informationen und eine Übersicht der Premium-Partner finden Sie ab dem 01.10.2011 auf mmd-forum.de.



Scope Analysis klassifiziert Vermögensverwaltende Fonds

Scope Analysis beginnt mit der Identifizierung von Fonds um sie als "vermögensverwaltend" klassifizieren zu können. Danach erfolgt ein Rating aufgrund verschiedener Kriterien, wozu eine Befragung der Asset Manager eine wichtige Grundlage darstellt.

 Dokument als PDF herunterladen >>




DAS INVESTMENT EXTRA - Vermögensverwaltende Fonds
In Zusammenarbeit mit DAS INVESTMENT ist ein Sonderheft zum Thema "Vermögensverwaltende Fonds" erschienen. Das e-book kann über folgenden Link (oder auf einen Klick auf die Grafik) aufgerufen werden: e-book >>




Scope Analysis Ausgabe 01/2011 vom 20.07.2011
Vermögensverwaltende Fonds streben Kapitalerhalt innerhalb eines bestimmten zeitlichen Anlagehorizonts an. Gleichzeitig wollen sie Marktchancen aktiv ausnutzen. Scope hat die Performance und Volatilität von Vermögensverwaltenden Fonds analysiert. Das Ergebnis: Selbst defensive Fonds schafften den Kapitalerhalt in den vergangenen Jahren nicht immer. Offensiv ausgerichtete Fonds wiederum rücken vor allem bei einem längeren Betrachtungszeitraum in ein positives Licht.
 
Roadshow Beratungschancen - Präsentationen online
Im Mai und Juni lud die MMD Multi Manager GmbH gemeinsam mit max.xs financial services zur Roadshow "BeratungsChancen - der überlegene Weg zu effizienten Anlagestrategien" rund um das Thema vermögensverwaltende Fonds. Das Investment war Medienpartner. 
 
Allen die dabei waren oder leider nicht dabei sein konnten werden die Experten-Präsentationen nun auf der Internetseite von Das Investment zum Download angeboten.
 

Fondstausch MMD-Mandat Offensiv

Der M.E.T. Fonds - Privat Mandat konnte auch unter Berücksichtigung des schwierigen Marktumfelds für quantitativ gemanagte Fonds nicht den erwarteten Beitrag zur Stabilisierung des am 01.04. diesen Jahres gestarteten Strategiedepots leisten

Aufgrund des hohen DrawDowns seit Jahresbeginn im Vergleich zu anderen quantitativ agierenden VV-Fonds hat die MMD Multi Manager GmbH daher folgenden Fondstausch per 30.06.2011 vorgenommen:

Der Arbor Invest - Systematik P überzeugt neben seinen hervorragenden quantitativen Merkmalen, insbesondere den Risikokennzahlen, auch durch ein erfahrenes Management von Huber, Reuss & Kollegen. Die Mischung aus einem regelgebundenen Investmentprozess gepaart mit der fundamentalen Einschätzung der Manager macht den Fonds attraktiv.




Scope Analysis startet Klassifizierung und Rating vermögensverwaltender Fonds

Der Markt der vermögensverwaltenden Fonds wächst und wird für Anleger zunehmend intransparent. Die für den Anleger notwendige Differenzierung von normalen Mischfonds erfordert eine Detailanalyse, die Scope Analysis nun leistet.

Scope Analysis führt ein neues Rating für vermögensverwaltende Investmentfonds ein mit dem Ziel, Transparenz und Vergleichbarkeit in diesem wachsenden Markt zu fördern und Anlegern Orientierung zu geben. Welche Fonds zur Anlageklasse der vermögensverwaltenden Fonds gehören, ist bislang für Anleger nicht transparent. Dem Segment der Fonds, die Investmententscheidungen für Anleger vereinfachen und Verluste so weit wie möglich begrenzen wollen, fehlt bislang der klare Rahmen. Gerade in dieser Anlageklasse, die sich an risikoaverse Anleger richtet, ist nach Auffassung von Scope Analysis eine Klassifizierung der Fonds und eine anschließende Bewertung der relevanten Produkte dringend erforderlich und überfällig.

Nur Investmentfonds, die die von Scope Analysis vorgegebenen Kriterien erfüllen, werden als „vermögensverwaltend“ klassifiziert. Solche Fonds werden ins anschließende Rating aufgenommen. Das Siegel „Basisinvestment“ vergibt Scope Analysis ausschließlich an diejenigen Produkte, die in der anschließenden Bewertung mindestens drei von maximal fünf Sternen erhalten und damit im Investment Grade liegen.

Ausführliche Informationen entnehmen Sie bitte der Pressemitteilung in der Anlage.
 
Quelle: www.scope.de
 

VV-Fonds-Roadshow: „Family Office light für alle Kunden“

Auf der Roadshow „BeratungsChancen“ stellen die Veranstalter Max.xs und MMD die Vorteile von vermögensverwaltenden Fonds vor. Im Programm haben sie renommierte Referenten aus der Fondsszene. Zwei Termine finden in der zweiten Junihälfte in Hamburg und Berlin noch statt.

Nach drei Roadshow-Terminen in Köln, München und Frankfurt am Main ziehen die Veranstalter MMD Multi Manager GmbH und Max.xs ein positives Zwischenfazit. „Es zeigt sich, dass weite Beraterkreise für das Thema vermögensverwaltend gemanagte Fonds offen sind“, so Max.xs-Vertriebsleiter Rainer Ottemann. „Und unser Konzept geht auf, in kurzen, prägnanten Vorträgen jeweils an einem Nachmittag zu den Möglichkeiten zu informieren, die diese Fonds Finanzberatern an die Hand geben.“

Nicht zuletzt aus Haftungsgründen sei der Vertrieb laut Ottemann gefordert, sich abzusichern und die passenden Basisprodukte zu vermitteln, die auf Marktschwankungen effizient reagieren. „Damit können sich unabhängige Berater auch als die im Zweifel bessere Alternative etwa zum Bankschalter positionieren, da sie nach dem Best-Advice-Prinzip vorgehen können.“

Nach zwei kapitalen Krisen in 10 Jahren seien viele Anleger für simple Buy-and-hold-Botschaften nicht mehr zu gewinnen, meint auch Co-Veranstalter Klaus-Dieter Erdmann von MMD: „Wir sind aber der Überzeugung, dass jeder Anleger eine Lösung für sein liquides Vermögen bekommen kann, das ideal für seine Bedürfnisse und sein individuelles Profil ist.“ Das sei laut Erdmann möglich mit vermögensverwaltenden Fonds, die in mindestens drei Assetklassen investieren können und damit eine funktionierende Risikostreuung umsetzen.

Erdmann: „In der Streuung über die passenden Assetmanager und Anlagestrategien sowie der dann folgenden Leistungsbeobachtung und permanenten Reporting bietet so der Berater seinem Kunden ein Family-Office light.“ Erdmann hat mit MMD spezielle Mandate mit den Risikoprofilen „defensiv“, „ausgewogen“ und „offensiv“ aufgelegt, die in unterschiedliche vermögensverwaltende Fonds investieren. Ein viertes MMD-Portfolio nutzt zusätzlich alternative Investmentfonds. „Auf der Roadshow stellen wir unsere Strategie im Einzelnen vor“, so Erdmann.

Zwei Termine stehen noch aus: Am 21. Juni (Hamburg) und 22. Juni (Berlin) sind neben Max.xs und MMD die Fondshäuser Veritas, DJE und Gothaer Asset Management bei der BeratungsChancen-Roadshow mit von der Partie.

Die Teilnahme ist kostenfrei, zur Anmeldung geht’s hier.

Hinweis: DAS INVESTMENT.com stellt nach dem Ende der Roadshow alle Vorträge zum Download online.
(Markus Deselaers)




Roadshow: "BeratungsChancen: Vermögensverwaltende Fonds - der überlegene Weg zu effizienten Anlagestrategien"
10 Jahre, zwei kapitale Krisen - nach diesen Erfahrungen sind viele Anleger für ein simples Buy & Hold nicht mehr zu gewinnen. Vermögensverwaltende Fonds geben Ihnen als Berater in diesem Umfeld die Chance, sich aktiv gegenüber Ihren Kunden zu profilieren. Besonders dann, wenn die Zusammensetzung eines über verschiedene Anlageklassen diversifizierten Depots von vermögensverwaltenden Fonds regelmäßig neutral überprüft wird. Das ist die Leistung der MMD Multi Manager GmbH in ihrem neuen Angebot MMD-Mandat.
 
Mehr hierzu und Informationen rund um das Thema vermögensverwaltende Fonds bietet Ihnen die MMD Multi Manager GmbH auf der gemeinsam mit max.xs financial services veranstalteten Roadshow:

"BeratungsChancen: Vermögensverwaltende Fonds - der überlegene Weg zu effizienten Anlagestrategien"
 
An nur einem Nachmittag haben Sie die Möglichkeit, mehrere Top-Experten in Sachen vermögensverwaltende Fonds in Ihrer Nähe zu treffen.

Termine, Orte und Referenten finden Sie im u.a. Dokument.

Die Veranstaltungen beginnen jeweils um 14.00 Uhr und enden gegen 18:15 Uhr. Anschließend haben Sie im Rahmen eines Get-Together Gelegenheit zum persönlichen Austausch mit den Experten. 

Sie können sich zu den Veranstaltungen online anmelden unter www.BeratungsChancen.info 
 
Mehr Rendite durch VV-Fonds
Karsten Schnapp, Geschäftsführer der MMD Multi Manager GmbH, spricht in diesem Video über das Thema "Indexfamilie für VV-Fonds".
 
"Win-Win-Situation für alle"

Interview von Bodo Scheffels, Finanzmonitor.de mit Klaus-Dieter Erdmann erschienen im Cash.Special

MMD MULTI MANAGER GMBH Die Analysegesellschaft aus Arnsberg hat sich auf vermögensverwaltend gemanagte Fonds spezialisiert. Klaus-Dieter Erdmann, geschäftsführender Gesellschafter, über seine Vision, die Perspektiven dieser Fondsgattung und die Aktivitäten seines Unternehmens.

Sie setzen sich sehr stark für vermögensverwaltende Fonds (VV-Fonds) ein. Was sind die Gründe?
Erdmann: Aus meiner langjährigen Tätigkeit weiß ich, dass viele Privatanleger falsch investiert sind. Das heißt sie besitzen Anlagen, die nicht ihren Risiko-/Renditeerwartungen entsprechen. Mich treibt die Vision, dass jeder Anleger eine Lösung für sein liquides Vermögen erhält, die seinen Bedürfnissen und Zielsetzungen entspricht und nicht das Ergebnis von Gelegenheitsentscheidungen und Marketingaktivitäten ist. Dafür sind meiner Ansicht nach vermögensverwaltend gemanagte Fonds bestens geeignet.

Und warum basieren die optimalen Lösungen gerade auf vermögensverwaltend gemanagten Fonds?
Erdmann: Weil im Management liquiden Vermögens hohe Professionalität, ständige Überwachung, aktive Risikosteuerung und damit permanente Anlageentscheidungen notwendig sind. Buy and hold funktioniert einfach nicht, das haben die letzten zehn Jahre auch dem letzten Anleger schmerzlich gezeigt. Risikosteuerung aber funktioniert nur, wenn der Fondsmanager über verschiedene Anlageklassen hinweg streuen kann. Alles zusammen ergibt dann einen vermögensverwaltend gemanagten Fonds.

Aber auch Sie im Family Office oder ein Berater beim Kunden könnte doch diese Steuerung vornehmen?
Erdmann: Zum Teil bestimmt. Aber wesentlich effizienter ist es doch, wenn sich Spezialisten auf ihre ureigensten Aufgaben konzentrieren. Ein guter Berater ist ganz eng beim Kunden, nimmt dessen Bedürfnisse und Wünsche auf und sucht dann die optimale Lösung um diese Ziele zu erreichen. Aber ist dieser Berater auch ein wirklich guter Assetmanager? Kann also ein Mensch, der sich mit viel Gefühl in seine Kunden hineindenkt auch derjenige sein, der hart und analytisch einen Fonds managt, Risiken abwägt und Zahlen knetet? Ich denke, dass dies nur in Ausnahmefällen möglich ist. Vermögensverwaltend gemanagte Fonds lösen dieses Dilemma. Und sie sorgen dafür, dass die Interessenkonflikte minimiert werden.

Welche Interessenkonflikte?
Erdmann: Einen grundsätzlichen Interessenkonflikt sehe ich schon darin, wenn der Berater auch gleichzeitig Manager ist. Kann er dann noch objektiv seine Managementleistung beurteilen? Es ist doch ein großer Unterschied, ob Sie über Assets under Controlling oder Assets under Management mit dem Kunden sprechen. Welcher Manager gibt schon gerne zu, dass seine Strategie vielleicht doch nicht ganz optimal zum Kunden passt oder die Leistung oder ein Produkt eines Wettbewerbers besser ist. Sie erwarten ja auch nicht, dass der BMW-Händler Ihnen einen Audi empfiehlt. Meines Erachtens ist es erforderlich, sich klar zu positionieren, so dass der Kunde erkennen kann, in welcher Funktion sein Gegenüber tätig ist. Einen weiteren Interessenkonflikt sehe ich auch immer dann, wenn verdeckte Provisionen, die sogenannten Kickbacks, im Spiel sind. Leider haben die Interessen des Anbieters an hohen Abschlussprovisionen, Konzerninteressen oder auch einfach Leistungsvorgaben von oben immer noch einen großen Einfluss darauf, was dem Kunden offeriert wird. Gerade aktuell beobachten wir, dass der Druck auf Berater, mehr zur Verbesserung des Unternehmensergebnisses beizutragen, wieder steigt. Dann werden nicht die besten, sondern die am besten verprovisionierten Produkte verkauft.

Das ist bei vermögensverwaltenden Fonds ausgeschlossen?
Erdmann: Ja und Nein. Natürlich gibt es auch bei den VV-Fonds einige, die provisionsorientiert strukturiert und verkauft werden. Andererseits sind VV-Fonds langfristig ausgerichtete Investments und werden grundsätzlich mit der Absicht auf eine längere Verweildauer im Kundendepot angeboten. Sie eignen sich daher nicht besonders für ein provisionsorientiertes Trading. Hier muss der Berater genau erklären können, warum er jetzt wechseln will, obwohl doch der Fondsmanager die Asset-Allocation im Fonds optimal gestaltet. Es ist für jeden Kunden wichtig zu wissen, dass ein Fondstausch nicht den Ertragszielen einer Bank, sondern der tatsächlichen Leistung eines Fondsmanagers geschuldet ist.

Sie sind aber kein Idealist, oder?
Erdmann: In gewisser Weise doch, denn wir beschränken uns freiwillig bei den Provisionen und machen unsere Vergütung transparent. Ich kann nur sagen, dass ich immer wieder überrascht bin, dass manche Berater noch immer ihr Geschäftsmodell auf Abschlussprovisionen oder Ausgabeaufschlägen aufbauen und ihren Kunden nicht offenlegen, wie viel und wofür sie bezahlen. Dies wird meines Erachtens nicht mehr lange funktionieren. Anderseits darf eine gute Beratung auch gutes Geld kosten, das ist bei den Finanzen nicht anders als beim Rechtsanwalt oder Steuerberater Aber die Kunden sollen Kosten und Nutzen gegenüber stellen können. Und unser Anspruch ist auch, dass die Kunden für das Honorar einen Mehrwert erhalten.

Welchen Mehrwert kann ein Berater, der seinen Kunden VV-Fonds vermittelt, diesen denn noch bieten?
Erdmann: Der Mehrwert liegt in der Beratung bezüglich Auswahl und Kombination der zum Anleger passenden Fonds. In der Streuung über geeignete Assetmanager und Anlagestrategien. Und anschließend in der permanenten Beobachtung der Leistungen und im regelmäßigen, transparenten Reporting. Quasi „Family-Office" in Lightversion. Diese Strategie der Risikostreuung über Köpfe und Stile ist für die Anleger optimal.

Zielt Ihr Konzept nicht am Berater vorbei?
Erdmann: Im Gegenteil, es hilft dem Berater sich wieder auf seine originären Aufgaben zu konzentrieren. Indem er das Management des liquiden Vermögens delegiert und sich auf die Überwachung beschränkt, schafft er sich Freiräume für die wirklich wichtigen Themen seines Kunden oder die Akquisition neuer Kunden. Und unser System unterstützt ihn dabei. Wenn Ihre Frage auch dahin zielt, dass auch Privatanleger über das Internet einen eingeschränkten Zugriff auf unsere Datenbank haben, so sehe ich das nicht als Konkurrenz zum Berater. Zwar bieten wir auf mmd-direct.de und mmd-forum.de verschiedene Informations-, Vergleichs- und auch Abwicklungsmöglichkeiten an. Aber ein Anleger, der sich selbst informieren und auch selbst entscheiden kann und möchte, soll das auch tun können. Dafür bietet das Internet viele Möglichkeiten. Also bin ich als Berater zukünftig gefordert, eine Leistung anzubieten, die darüber hinaus geht. Wenn Sie wollen, dient das Online-Portal auch als Motivationshilfe für Berater. Ich könnte mir vorstellen, in Zukunft dort auch Kontaktdaten von Beratern, die das Multi-Manager-Konzept einsetzen, zu veröffentlichen. Der wesentliche Aspekt ist jedoch, einen umfassenden Überblick über vermögensverwaltend gemanagte Fonds und Vergleichsmöglichkeiten für die Leistungen/ Ergebnisse der Assetmanager zu bieten. Dies ist zum Beispiel mit ein Grund, warum wir etwa auch Exclusivfonds, die in der Regel nur bei dem jeweiligen Anbieter erhältlich sind, ebenfalls zeigen. Momentan nutzen noch mehr Berater als Endkunden unsere Datenbank im Internet. Das ist durchaus in meinem Sinne.

Kann man eigentlich sagen, welches der beste vermögensverwaltende Fonds ist?
Erdmann: Man kann in der Rückwärtsbetrachtung feststellen, welcher Fonds die höchste Rendite bei gegebenem Risiko gebracht hat. Oder wer eine Zielrendite mit dem geringsten Risiko erreicht hat. Das sind Vergleiche, die wir anstellen und die wir auch in Ranglisten veröffentlichen.

Damit machen Sie Markt transparenter.
Erdmann: Transparenz zu schaffen ist ein weiteres Ziel. Und zwar in Form von Einblick in und Überblick über die Fonds. Wir vergleichen also nicht nur Fonds, sondern zum ersten Mal auch die „echten Leistungen" von Vermögensverwaltern. Da sehr viele ihre Strategien in Fonds eingebracht haben, müssen wir uns zum Beispiel in Beauty-Contests nicht mehr auf eigens erstellte Musterportfolios verlassen.

Es gibt einige Ranglisten der besten Vermögensverwalter in Deutschland.
Erdmann: Das stimmt. Einige davon beziehen bei der Bewertung auch das Ambiente und die Qualität des gereichten Kaffees ein, andere beobachten nur Vermögensverwalter, die bei ihnen Kunden sind oder lassen sich anhand von Musterdepots eine Leistung nachweisen. Eine reale Betrachtung der Performance aber erlauben diese Daten alle nicht. Ich empfinde es als am besten, wenn die Vermögensverwalter anhand ihrer Fonds gemessen werden, denn das sind nachweisbare Ergebnisse, in die die Kunden auch investieren können.
Zusammen mit finanzmonitor.de und Cash. haben Sie den Roundtable zum Thema vermögensverwaltende Fonds ins Leben gerufen.

Was ist Ihre Motivation?
Erdmann: Unser Ziel ist es eine Struktur in den Bereich der vermögensverwaltend gemanagten Fonds zu bringen. Hierfür ist es zunächst erforderlich, eine Definition zu finden. Im Weiteren geht es um Themen wie Kategorisierung, Segmentierung, Verwendung einheitlicher Kennzahlen, Bereitstellung von Einzeltiteln und so weiter. Dafür wollten wir uns die Beteiligten aus den verschiedenen Funktionen mit ins Boot holen. Ich glaube dies ist uns auch – zumindest im ersten Schritt – gelungen. Auch dies dient der Erhöhung der Transparenz und Vergleichbarkeit – und das ist für Berater wie Anleger genau wie für die ganze Branche von Vorteil.

Was ist ein entscheidendes Kriterium bei der Abgrenzung?
Erdmann: Ziel ist es, die Könner von den Glückspielern und die Risikomanager von den Benchmarkfolgern zu unterscheiden. Viele Anleger, die sich in der Vergangenheit für eine Vermögensverwaltung entschieden hatten, sind nicht gut damit gefahren. Das Management war oft von Interessenkonflikten geprägt, etwa bei der Auswahl von hauseigenen Fonds/Zertifikaten. Dazu kommt, dass viele der auf eine Benchmark fixiert waren. Sie haben es vielleicht geschafft, besser als ihre Benchmark abzuschneiden. Aber wenn ein Kunde 35 Prozent verliert statt der 40, die der Markt eingebüßt hat, ist das nur ein schwacher Trost. Und es ist definitiv nicht das, was er von einem Manager erwartet.

Woran lag das?
Erdmann: Vor allem an einen entscheidenden Strickfehler in der Beratung: Viele Berater haben das Anlagerisiko, das sie ja eigentlich im Sinne einer Vermögensverwaltung steuern sollten auf den Kunden übertragen. Der Kunde musste sich in den Anlagerichtlinien auf zum Teil sehr eng vorgegebene Bandbreiten für die Anlageklassen festlegen, die dann von dem Verwalter unabhängig von der Marktentwicklung eingehalten wurden. Wenn der Markt schlecht lief, konnte sich der Berater auf die Kundenvorgaben berufen. Wenn der Markt gut lief, war es natürlich sein Verdienst, was er sich vielfach noch mit einem Erfolgshonorar – natürlich ohne Verlustvortrag – vergüten ließ. Das ist kein Ansatz einer Vermögensverwaltung. Für mich ist ein Vermögensverwalter in erster Linie Risikomanager und das heißt nicht, dass er das Risiko dem Kunden zurückspielt.

Wie treiben Sie Ihre Vision „vermögensverwaltende Fonds für alle" weiter?
Erdmann: Neben den Aktivitäten zur Erhöhung der Transparenz auf der Produktseite und der Überzeugungsarbeit auf Seiten der Berater und Anleger werden wir vermögensverwaltend gemanagte Fonds beziehungsweise das Multi-Manager-Depot zukünftig in verschiedenen Mänteln zugänglich machen.

Was heißt das?
Erdmann: Wir bringen MMD-Mandat in verschiedenen Strategien von konservativ bis offensiv auf den Markt. Also eine Fondsvermögensverwaltung mit vermögensverwaltenden Fonds, die für 34c-Finanzberater und deren Kunden zugänglich sein wird. Die Auswahl der VV-Fonds erfolgt durch einen unabhängigen Anlageausschuss nach objektiven Kriterien. Ein weiterer Vorteil für Berater und Endkunden wird die Transparenz sein. Und zwar bezüglich der Honorargestaltung und der Assets. So haben beide unter anderem stets den vollen Überblick über alle Bewegungen im Depot, müssen sich aber nicht selbst um die Auswahl kümmern. Zudem bringen wir mit MMD-Police den gleichen Ansatz im Versicherungsmantel. Eine fondsgebundene Versicherung, die statt mit den hauseigenen Fonds oder Ranglistensiegern mit vermögensverwaltenden Fonds bestückt wird. Damit wird sichergestellt, dass hier anders als bei den heute üblichen Fondspolicen eine professionelle Asset Allocation stattfindet. All dies wird die Wahrnehmung und den Marktanteil von VV-Fonds erhöhen und damit vermögensverwaltende Fonds noch attraktiver machen. Und wenn dann der Wettbewerb um die beste risikoadäquate Performance für den Anleger stattfindet, haben wir endlich eine win-win-Situation für alle Beteiligten.



  Round Table
      Gesucht: Eine Definition für VV-Fonds
Am 26. Oktober 2010 diskutierte auf Einladung von der ESD Multi-Manager GmbH und finanzmonitor.de und in Kooperation mit dem Magazin Cash die Branche über eine Definition für vermögensverwaltend gemanagte Fonds. Die Runde einigte sich dabei auf vier Mindestkriterien. Und der VuV nahm den Vorschlag auf, sich in seinen Gremien diesem Thema intensiv zu widmen.

Erste Informationen über den Verlauf des Round Tables lesen Sie im aktuellen Newsletter von der ESD Multi-Manager GmbH und finanzmonitor.de.
Einen umfassenden Bericht finden Sie im Mitte Dezember erscheinenden Sonderheft Cash.








  Schluss mit Achterbahn
Die Sonderveröffentlichung "Schluss mit Achterbahn" (€uro spezial - April 2010) bietet interessante Beiträge über vermögensverwaltende Fonds. Diese können Sie hier kostenlos downloaden.